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Lagenwein, Bio

Ried Langenloiser Kittmannsberg

Grüner Veltliner

2024

Mittleres Goldgelb, silberfarbene Reflexe. Leicht reduktiv in der Nase, bricht mit Luft auf, sehr würzig, ein Hauch von Golden-Delicious-Apfel, einladendes Bukett, Orangenzesten sind unterlegt. Straff und saftig, elegant, frische weiße Kernobstnuancen, gut strukturiert, salzig-zitronig im Abgang, bleibt haften

Details

Alkohol13,0 % vol
Restzuckertrocken (1,0 g/l)
Inhalt0,75 L
VerschlussSchraubverschluss
RebsorteGrüner Veltliner
HerkunftLangenloiser Kittmannsberg, Kamptal DAC
Bodenbeschaffenheit:tiefgründiger, kalkreicher Löss
Weinlese12. September 2024
Ausbau1200 Liter Fässer
Abfüllung26. Juni 2025
Dekantierzeit2-5 h Dekantierzeit
Trinktemperatur12 °C Trinktemperatur

Vinifikation

Physiologisch reif gelesene Trauben wurden im Keller möglichst schonend verarbeitet. Nach dem Rebeln rasten die Beeren ein paar Stunden auf der Maische, um genügend Würzigkeit und Traubentannin in die Gärung mitzunehmen. Nach groben Absetzen ging es naturtrüb in die Gärung, die spontan einsetzte und bei den natürlich kühlen Temperaturen im Erdkeller ablief. Danach blieb der Wein noch etwa neun Monate auf der Vollhefe und wurde im Juni 2025 auf die Flasche gezogen.

Die Lage: Ried Langenloiser Kittmannsberg

Der Kittmannsberg befindet sich im Westen von Langenlois und ist eine von tiefgründigem Löss geprägte Terrassenlage, die stellenweise auch sehr kalkreich ist. Die typische kesselförmige Einbuchtung führt zu einem eigenständigen Mikroklima, das in besonders charaktervollen Grünen Veltlinern resultiert. Unsere Weingärten befinden sich am oberen Teil des Kittmannsbergs und sind im Schnitt mit 30 bis 50 Jahre alten Reben bepflanzt.

Der Jahrgang 2024

Bereits am 26. September konnten wir die Weinernte abschließen und somit das früheste Leseende unserer Familiengeschichte einläuten. Ein nicht ganz einfaches Jahr liegt hinter uns. Nach dem Spätfrost, der uns schlussendlich etwa 40 % weniger ernten ließ, war die Witterung in Langenlois durchwegs von genügend Niederschlägen geprägt. Im Weingarten war es wichtig, präzise zu arbeiten, um den Pilzkrankheiten und somit weiteren Ertragseinbußen entgegenzuhalten. Die vom Frost geschädigten Anlagen zeigten sich auch während des Jahres sichtlich geschwächt. Die frühe Blüte und die galoppierende Vegetation ließen einen frühen Erntestart bereits vermuten, und dieser war wie im Jahrgang 2018 bereits Ende August. Eine Hitzewelle brachte uns nochmal Temperaturen über 30 Grad, was die Zuckerreife sehr beschleunigte und uns zu schnellem Handeln motivierte. Nach zwei Lesewochen kamen die österreichweiten großen Niederschläge, die uns 250 mm Regen brachten. Glücklicherweise war bereits ein großer Teil der Ernte im Keller. Vom Hochwasser verschont und nach sechs Tagen Erntepause fokussierten wir uns auf Riesling. Wir konnten die Ernte innerhalb einer weiteren Woche abschließen.

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Der Weinjahrgang 2025

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© , Weingut Rosner